Ist die Angst vor Menschen.
Sie tritt ebenfalls in der Öffentlichkeit auf. Ein niedriges Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein verhindern den Kontakt mit anderen Menschen. Sie fühlen sich ständig beobachtet und fürchten Blossstellung, zu versagen, abgelehnt zu werden oder sich lächerlich zu machen.
Herzrasen, Atemnot, Schwitzen, Übelkeit, Zittern, Harndrang oder Durchfall etc. sind typische Symptome, die in diesen angstbesetzten Situationen auftreten können. Sie sind sehr leicht verletzbar, übersensibel und zerbrechlich. Sie fühlen sich oft nicht liebenswert und sind überzeugt, dass andere sie ebenfalls so negativ wahrnehmen und beurteilen.
Die enorme, dauerhafte Angst negativ aufzufallen, führt häufig zu sozialer Isolation, weil die Betroffenen jeder Situation, in der sie der Bewertung anderer ausgesetzt sein könnten, vermeiden.
Oft resultiert daraus ein Missbrauch von Beruhigungsmitteln, Alkohol oder anderen Drogen, da diese vorübergehend als helfend erlebt werden. Die Folgeschäden durch den anhaltenden Substanzkonsum und die soziale Phobie, verstärken sich dabei gegenseitig in fataler Weise und häufig entwickeln sich daraus Depressionen oder weitere Angststörungen.
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